Geschichte
Die ersten Jahre
Geschichte der Pfennigparade
Die Geschichte der Pfennigparade begann als Bürgerinitiative für Menschen mit Körperbehinderung. Engagierte Bürger*innen sammelten unter dem Motto „Jeder Pfennig zählt“ für die betroffenen Kinder der seit Kriegsende andauernden Polioepidemie. Der 1952 gegründete Verein Pfennigparade e.V. finanzierte die Polioschluckimpfung und half Betroffenen vor Ort.
Damit die Kinder weiterhin Unterricht erhalten konnten, wurde die „Schule am Bett“ organisiert. Daraus entstanden die Schulen der Pfennigparade. Stück für Stück entwickelte sich die Pfennigparade weiter. Neue Ideen, Wohngruppen, Arbeitsangebote sowie Therapiemöglichkeiten sind entstanden, die sich an den Bedarfen der Menschen mit Körperbehinderung orientierten.
Seit 1979 ist die Pfennigparade als Stiftung zugunsten von Menschen mit Behinderung tätig und begleitet sie in allen Lebensphasen. Dabei sind unsere maßgeblichen Zielsetzungen Förderung und Rehabilitation sowie Inklusion und gesellschaftliche Teilhabe. Verbunden sind diese Ziele mit dem Anspruch, Menschen mit Behinderung in ihrer individuellen Selbstbestimmung dabei zu unterstützen, größtmögliche Lebensqualität zu erreichen. Und auch heute noch schaut die Pfennigparade, welche Angebote aktuell gebraucht werden und entwickelt sich stetig weiter.
Was als Bürgerinitiative begann, entwickelte sich zu einer der größten Einrichtungen für körperbehinderte Menschen in ganz Deutschland. Rund 2.595 Menschen mit und ohne Behinderung lernen, arbeiten und wohnen in der Pfennigparade.
Mehr über die Geschichte der Pfennigparade erfährst du unter Die Geschichte der Stiftung – Pfennigparade.




